Dr. Mona Schneider war langjährige Leiterin der Neuro-Ophthalmologischen Ambulanz der Universitäts-Augenklinik Graz. Unter ihrer Leitung wurde diese Spezialabteilung Teil des Europäischen Referenznetzwerkes (ERN-EYE) der EU für seltene Augenerkrankungen. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, nationale und internationale Vorträge sowie globale Vernetzungen garantieren Ihnen eine Diagnostik und Behandlung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.
Die Neuro-Ophthalmologie widmet sich Sehstörungen, die durch Erkrankungen des Nervensystems oder der Verbindung zwischen Auge und Gehirn entstehen. Zu unserem spezialisierten Spektrum gehören:
- Schlaganfälle: Wir diagnostizieren und betreuen komplexe Gesichtsfeldausfälle sowie Augenbewegungsstörungen (wie Doppelbilder), die infolge eines Schlaganfalls auftreten können.
- Erkrankungen des Sehnervenkopfes: Wir klären Veränderungen des Sehnerven präzise ab, sei es durch Durchblutungsstörungen (Ischämien), Infektionen oder autoimmunologische Prozesse.
- Degenerative Erkrankungen des ZNS: Bei neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, ALS oder Parkinson überwachen wir die Augenbeweglichkeit, die Beteiligung des Sehnerven und der Netzhaut, um Funktionsverluste frühzeitig zu erkennen.
- Genetische Erkrankungen: Auch seltene genetische Ursachen für Sehverlust, wie die Leber’sche Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON) oder die Optikusatrophie (OPA), gehören zu unserem Kernbereich.
- Pupillenstörungen: Die Abklärung von Pupillendifferenzen und Störungen der Lichtreaktion ist ein wesentlicher Teil unserer Diagnostik.
Neuro-ophthalmologische Erkrankungen äußern sich häufig durch einen zunächst „unklaren“ Sehverlust oder komplexe Symptome, die eine tiefgreifende Expertise an der Schnittstelle zwischen Neurologie und Augenheilkunde erfordern.
Dank spezialisierter klinischer Diagnostik und modernster Technologien – wie der hochauflösenden Optischen Kohärenztomographie (OCT) zur präzisen Vermessung der retinalen Nervenfaserschicht – können wir neurologische Schädigungen bereits in einem sehr frühen Stadium identifizieren. Dies ermöglicht eine rechtzeitige, gezielte Behandlung und ein optimales Management des Krankheitsverlaufs.
