Frühe diabetische Netzhautveränderungen bleiben häufig unbemerkt. Flüssigkeitseinlagerungen in die Netzhaut (Makulaödem) führen zu verzerrtem Sehen, und gerade Linien können wellig erscheinen. Kommt es zu einer Blutung in den Glaskörper wird das Sehen schlagartig schlechter und alles erscheint dunkler. Im Falle einer Ablösung der Netzhaut kommt es zu einem Gesichtsfeldausfall, der an Größe zunimmt und schließlich zur Erblindung führt.

Frühe Stadien verlaufen oft symptomlos. Warnsignale für fortgeschrittene Stadien sind:

  • Verschwommenes Sehen oder schwankende Sehschärfe (oft abhängig vom Blutzuckerspiegel).
  • Verzerrtes, welliges Sehen durch Flüssigkeitseinlagerungen in der Makula.
  • „Rußregen“ oder dunkle Flecken (bei Einblutungen in den Glaskörper).
  • Verzerrtes Sehen (gerade Linien erscheinen wellig).
  • Schatten im Gesichtsfeld (bei drohender Netzhautablösung).